I grow  (Teil 3) –

ich wachse mit den zu mir passenden Lernzielen

In dieser vierteiligen Blogreihe mache ich mir darüber Gedanken, wie wir individuell mit den aktuellen kulturellen und strukturellen Veränderungen in unserem beruflichen Umfeld umgehen können. Dabei geht es um die Wechselwirkung unseres persönlichen Werte- und Skillprofils mit den Anforderungen durch Teams und Organisationen. Oder einfacher:

Wie finde ich den zu mir passenden Platz in meiner Organisation?

In diesem Zuge werde ich auch die Methoden my_motivation®  und FLOWSPACE vorstellen.
Die Blogreihe hat folgende vier Themenschwerpunkte:

Blog 1: I know (Teil 1) – ich weiß, was ich will
Blog 2: I know (Teil 2) – ich weiß, was ich kann
Blog 3: I grow – ich wachse mit den zu mir passenden Lernzielen
Blog 4: I flow – Ich habe Spaß und Erfolg in meinem Job

Wenn ich mir dessen bewusst bin was ich will und was ich kann, hilft mir dies bei der Berufswahl oder dem Finden meines idealen Betätigungsfeldes innerhalb eines Unternehmens. Dies habe ich in Blog 1 und Blog 2 beschrieben. Jetzt möchte ich darstellen, wie Entwicklungsmöglichkeiten bei der aktuellen Tätigkeit entdeckt werden können.

Die eigene Tätigkeit

Grundvoraussetzung ist, dass über ein Jobprofil die eigene Tätigkeit beschrieben ist. Dies kann durch oder gemeinsam mit der Führung oder im Team geschehen. Dabei ist es wichtig, dass sowohl meine Aufgaben und deren Ausführung als auch die benötigten Skills und deren Anwendung festgehalten werden.

Mein Lernfeld

Jetzt habe ich die Möglichkeit mein Skill-Profil mit dem Jobprofil übereinanderzulegen und Entwicklungspotential aufzudecken. Darüber kann ich z.B. feststellen, dass ich meinen Skill „Ziele setzen“ als „Anwender“ anwende (siehe Blog 2), aber eigentlich „Experte“ notwendig ist. Nun liegt die Entscheidung bei mir, ob ich mich in diesem Bereich weiterentwickeln will. Dabei sollte ich einerseits die passenden Schulungsinhalte und die meinem Werteprofil entsprechende Lernumgebung wählen. In der folgenden Darstellung ist dies einmal exemplarisch dargestellt.

© Prof. Dr. T. Falter, develo GmbH

Fazit und Ausblick

Nachdem ich weiß, was mir wirklich Spaß/Sinn macht und was mich meiner Berufung näherbringt (Selbstannahme statt Selbstoptimierung), bin ich jetzt für meine Entwicklung selbst verantwortlich und habe Gestaltungsmöglichkeiten. Als Angestellter habe ich jetzt eine gute Basis für mein Mitarbeitergespräch und die Möglichkeit Job-Anpassungen anzustoßen.

Dies geschieht, indem die Zusammenarbeit zwischen Führungskraft und Mitarbeiter objektiviert und der Dialog zwischen ihnen gefördert wird. Im gleichen Zuge hat das Unternehmen die Möglichkeit, seinen Schulungskatalog an die vorhanden Jobprofile zu überarbeiten.

Im letzten Teil der Blogserie werde ich das Thema Jobfit und Passung zum Team näher betrachten. Falls Sie Ihre Kenntnisse über Mitarbeiterentwicklung noch weiter vertiefen wollen, wenden Sie sich gerne an mich. Oder besuchen Sie die Internetseite www.flowspace.de. Anwendung findet dies bei:

  • Berufsorientierung – Ich finde meine Berufung und gehe meinen Weg.
  • Recruiting – Ich biete dem Bewerber den passenden Job und davon profitieren beide.
  • Mitarbeiterführung – Ich finde die richtige Sprache, meine Mitarbeiter zu motivieren.
  • Teamentwicklung – Ich habe Spaß mit meinen Kollegen, weil ich verstehe, was sie motiviert.
  • Organisationsentwicklung – Ich stelle meine Teams und damit meine Organisation für die Zukunft auf.

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