I know (Teil 1) –

ich weiß, was ich will

In dieser vierteiligen Blogreihe mache ich mir darüber Gedanken, wie wir individuell mit den aktuellen kulturellen und strukturellen Veränderungen in unserem beruflichen Umfeld umgehen können. Dabei geht es um die Wechselwirkung unseres persönlichen Werte- und Skillprofils mit den Anforderungen durch Teams und Organisationen. Oder einfacher:

Wie finde ich den zu mir passenden Platz in meiner Organisation?

In diesem Zuge werde ich auch die Methoden my_motivation®  und FLOWSPACE vorstellen.
Die Blogreihe hat folgende vier Themenschwerpunkte:

Blog 1: I know (Teil 1) – ich weiß, was ich will
Blog 2: I know (Teil 2) – ich weiß, was ich kann
Blog 3: I grow – ich wachse mit den zu mir passenden Lernzielen
Blog 4: I flow – Ich habe Spaß und Erfolg in meinem Job

Was will ich wirklich?

Mit der Frage „was motiviert mich?“ kläre ich, was mir Energie gibt oder raubt. Dabei hängen unsere motivatorischen Treiber neben Einstellungen, Interessen und Bedürfnissen im Wesentlichen von unserem individuellen Werteprofil ab. Dieses ist uns in der Regel nur teilweise bewusst. Hierin liegt aber unsere Handlungsbereitschaft und damit ein wesentlicher Anteil unseres gezeigten Verhaltens begründet.

my_motivation® ist eine wissenschaftlich fundierte Methode, entwickelt von Prof. Dr. Thomas Falter und Dipl. Psych. Gerald Singer. In der nachfolgenden Abbildung sind sieben Wertesysteme nach Clare W. Graves aufgeführt, die im professionellen Kontext relevant sind. Dabei sind in einem Wertesystem verwandte Werte zusammengefasst. (Quelle: develo GmbH, my_motivation®)

Wertesysteme

Werte sagen aus, ob wir etwas wollen oder nicht. Sie sagen nicht, wie gut wir etwas können (Skills) oder auf welche Art wir uns verhalten (Temperament). Wir lernen typischerweise alle Wertesysteme im Laufe unseres Lebens in unterschiedlichen Lebensphasen kennen.

Wir haben alle Wertesysteme, nur in unterschiedlicher Ausprägung in unserem Werteprofil. Die Ausprägungen der Wertesysteme können sich im Laufe des Lebens verändern. Es gibt kein schlechtes Werteprofil, nur eine bessere oder schlechtere Passung zur Aufgabe. Mit Hilfe eines Fragebogens werden die persönlichen Motivatoren und Demotivatoren ermittelt. Hieraus ergibt sich ein individuelles Werteprofil.

Wertesysteme prägen unsere Wahrnehmung und unser Denken. Sie steuern dadurch unsere Entscheidungen und Handlungen. In Krisen verhalten sich Menschen sehr unterschiedlich, da jedes Wertesystem auf seine Art und Weise versucht, Sicherheit zu erzeugen. Sie beeinflussen auch stark unsere Gedanken und Gefühle. Immer, wenn ein uns wichtiges Wertesystem verletzt wird entstehen negative Gedanken und Gefühle. Mit Menschen in unserem Arbeitsumfeld (Chefs, Kollegen, Mitarbeiter), die stark durch von uns vermiedene Wertesystemen geprägt sind, werden wir immer wieder Konflikte haben. (Quelle: develo GmbH, my_motivation®)

Was gibt mir Energie?

Wertesysteme im positiven Bereich sind Energiebringer. Jene im negativen Bereich kosten mich Energie. Wenn wir ein Wertesystem einerseits stark anstreben und auf der anderen Seite stark vermeiden, bedeutet dies, dass uns dieses Wertesystem nur geringe Energie bringt.

Tätigkeiten, die uns Energie bringen, können wir sehr lange ausführen und dabei unsere Akkus aufladen. Wenn wir immer wieder gegen unser Werteprofil arbeiten, werden wir dauerhaft nicht erfolgreich bleiben oder können sogar krank werden. Eine Tätigkeit, die uns nur vermeintliche Vorteile bringt, aber uns viel Energie kostet, sollten wir langfristig meiden. Dies kann bis zum Burnout führen. (Quelle: develo GmbH, my_motivation®)

Fazit

Nur wenn wir unsere eigenen Werte und die unserer Mitmenschen berücksichtigen, können wir richtig kommunizieren und uns sowie andere zum Erfolg führen.

Falls Sie Ihre Kenntnisse über die Wertesysteme noch weiter vertiefen wollen, wenden Sie sich gerne an mich. Oder besuchen Sie die Internetseite www.my-motivation.de. Dort finden Sie Beispiele für unterschiedliche Führungsaspekte, wie:

  • Berufsorientierung – Ich finde meine Berufung und gehe meinen Weg.
  • Recruiting – Ich biete dem Bewerber den passenden Job und davon profitieren beide.
  • Mitarbeiterführung – Ich finde die richtige Sprache, meine Mitarbeiter zu motivieren.
  • Teamentwicklung – Ich habe Spaß mit meinen Kollegen, weil ich verstehe, was sie motiviert.

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