I know (Teil 2) –

ich weiß, was ich kann

In dieser vierteiligen Blogreihe mache ich mir darüber Gedanken, wie wir individuell mit den aktuellen kulturellen und strukturellen Veränderungen in unserem beruflichen Umfeld umgehen können. Dabei geht es um die Wechselwirkung unseres persönlichen Werte- und Skillprofils mit den Anforderungen durch Teams und Organisationen. Oder einfacher:

Wie finde ich den zu mir passenden Platz in meiner Organisation?

In diesem Zuge werde ich auch die Methoden my_motivation®  und FLOWSPACE vorstellen.
Die Blogreihe hat folgende vier Themenschwerpunkte:

Blog 1: I know (Teil 1) – ich weiß was ich will
Blog 2: I know (Teil 2) – ich weiß was ich kann
Blog 3: I grow – ich wachse mit den zu mir passenden Lernzielen
Blog 4: I flow – Ich habe Spaß und Erfolg in meinem Job

Die Verhaltensforschung zeigt, dass Menschen dauerhaft am erfolgreichsten und gesündesten sind, wenn folgende drei Faktoren zusammenkommen: Können, Wollen und Dürfen. Die Voraussetzung für den eigenen Erfolg ist deshalb, sich selbst gut zu kennen, d.h. die eigenen Fähigkeiten und Motivationen treffgenau einschätzen zu können und sich dann das Arbeitsumfeld dementsprechend zu suchen oder zu schaffen. Im zweiten Teil der Blog-Reihe möchte ich jetzt auf das Können, bzw. die Handlungsfähigkeit – also Skills eingehen.

Skill-Modell

Fangen wir mit einem modernen Skill-Modell an. Dieses sollte folgende Eigenschaften besitzen:

  • alle nötigen Skills für die digitale Transformation beinhalten
  • modular nutzbar sein und logisch aufeinander aufbauen
  • auf Experteninput (EU, WEF) basieren
  • einfach implementierbar und nutzbar sein

Ich bediene mich hierbei eines Modells von Professor Dr. Thomas Falter. In der folgenden Darstellung sind die fünf Hauptbereiche des Modells mit Beispielen dargestellt. (Quelle: develo GmbH, Prof. Dr. T. Falter)

Skill-Level

Aber wie bewerte ich Skills? Als Führungskraft hat sich mir gezeigt, dass die bloße Aufzählung von Kompetenzen nur bedingt hilfreich und deren Quantifizierung eigentlich objektiv nicht möglich ist. Dagegen hat sich die Beschreibung der Anwendung von Skills als das Kriterium für Potentialentwicklung herausgestellt. Im Dialog mit dem Mitarbeiter kann ich beschreiben, wie ich mir die Anwendung von Skills vorstelle. Anhand von konkreten Beispielen ist dann ein Austausch darüber möglich, ob alles passt oder ob der Bedarf/Wunsch nach Entwicklungsmöglichkeiten besteht.

Dabei nutze ich vier Level nach Prof. Dr. Thomas Falter:

  1. Anfänger
  2. Anwender
  3. Experte
  4. Innovator

Erstens den Anfänger, der noch regelmäßig Unterstützung braucht und zweitens der Anwender, der seine Skills selbständig anwendet, solange keine unvorhergesehenen Störungen auftauchen. Häufig gibt es in Unternehmen ausführliche Listen von Tools und Techniken, die beim Ausüben einer Tätigkeit benötigt werden. Eigentlich sind dies Schulungskataloge, die den Beginner zum Anwender weiterentwickeln.

Bernd Schmid beschreibt den Unterschied, ob jemand Verantwortung „für“ etwas oder „bezogen auf“ das Ganze übernimmt. Kambiz Poostchi differenziert noch genauer. Der Experte besitzt die Reife Verantwortung im Team zu übernehmen und ungefragt seine Skills anzubieten. Beim Level 4 ist der Innovator in der Lage für die gesamte Organisation Verantwortung zu übernehmen. D.h. er oder sie überblickt das Ganze und kann disruptiv Themen und Methoden weiterentwickeln. (Quelle: develo GmbH, Prof. Dr. T. Falter)

Lernen

Einerseits weiß ich jetzt in welchem Skillbereich meine Stärken liegen. Andererseits erkenne ich jetzt auch meine Lernfelder. Aus meinem Werteprofil kenne ich meinen stärksten Energiebringer und gewinne so Hinweise darauf, wie ich am besten lerne.

Fazit und Ausblick

Hiermit habe ich die Möglichkeit meine Fähigkeiten in den fünf oben genannten Dimensionen selber treffgenau einzuschätzen. Die Darstellung zeigt eine Visualisierung der eigenen Fähigkeiten und Motivationen. Dies bietet die Möglichkeit sich ein passendes Arbeitsumfeld zu suchen oder ggf. aufzubauen. Im nächsten Blog werde ich das Thema Lernziele in der jeweiligen Arbeitssituation näher betrachten.

Falls Sie Ihre Kenntnisse über über Skill-Modelle noch weiter vertiefen  wollen, wenden Sie sich gerne an mich.  Oder besuchen Sie die Internetseite www.flowspace.de. Anwendung findet dies bei: :

  • Berufsorientierung – Ich finde meine Berufung und gehe meinen Weg.
  • Recruiting – Ich biete dem Bewerber den passenden Job und davon profitieren beide.
  • Mitarbeiterführung – Ich finde die richtige Sprache, meine Mitarbeiter zu motivieren.
  • Teamentwicklung – Ich habe Spaß mit meinen Kollegen, weil ich verstehe, was sie motiviert.
  • Organisationsentwicklung – Ich stelle meine Teams und damit meine Organisation für die Zukunft auf.

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